UK: Regionalzeitungen: Print stirbt, Online wächst kräftig

Die verkaufte Auflage britischer Lokalzeitungen ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zurückgegangen, teilweise im zweistelligen Prozentbereich. Dagegen konnten die Titel bei ihren Onlineangeboten die Nutzerzahlen kräftig steigern.

Quelle BLTV

www.pressgazette.co.uk

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Gute Noten für Lokal-TV als Werbeträger

Das lokale Fernsehen wird in puncto Preis-Leistungs-Verhältnis nach dem Internet mit 74 Prozent und dem Lokalradio mit 64 Prozent von 63 Prozent der befragten Unternehmen als gut bewertet. Auch beim Werbeerfolg wird das Lokalfernsehen insgesamt gut bewertet.
Das ist ein Ergebnis der von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) in Auftrag gegebenen Studie zu „Akzeptanz und Potenzial lokaler Werbung im Kommunikationsmix“, die im Rahmen des Medienforums Ostbayern in Regensburg vorgestellt wurde. Die Studie wurde in acht Regionen Bayerns durchgeführt.
In Zukunft planen die befragten Unternehmen, vor allem Online-Werbung stärker zu nutzen. Die geplante Belegung von Lokal-TV ist stabil, die von Lokalradio auf hohem Niveau leicht rückläufig.

Quelle BLTV/BLM

Marketing für Kultur

Auch Kultureinrichtungen wie Museen müssen im Dschungel der täglichen Informationen um ihre Besucher werben. Für das Lindenau Museum in Altenburg entstand jetzt ein Werbefilm zur aktuellen Ausstellung über Bernhard August von Lindenau. Produziert von der GML Mediengesellschaft mbH.

Wie Video-Werbung Nutzer beeinflusst

Online-Videowerbung wirkt. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls die Studie „Überspringen in noch 7 Sekunden“, die das Umfrage-Institut Yougov erstellt hat. Demnach nutzen 78 Prozent der Internet-User in Deutschland Videoportale wie Youtube und fast jeder Zweite (42 Prozent) gab an, zumindest manchmal Produkte aus der Online-Videowerbung zu kaufen.

Am weitesten verbreitet sind dabei so genannte Preroll-Ads, also Werbespots, die vor dem eigentlichen Video geschaltet werden und manchmal auch nach wenigen Sekunden weggeklickt werden können (daher auch der Titel der Studie). Laut der Studie werden Werbespots vor Beginn eines Videos von vier Fünfteln der befragten Nutzer (79 Prozent) „immer“ oder „häufig“ wahrgenommen. Von jedem zweiten Nutzer (47 Prozent) werden Anzeigen in den Suchergebnissen auf der Videoplattform „immer“ bzw. „häufig“ wahrgenommen. Werbung, die im Anschluss an ein Video gezeigt wird, bildet mit einem Drittel (34 Prozent) das Schlusslicht bei der Werbewahrnehmung.

Am schlechtesten kommen Spots weg, die inmitten eines Videos gezeigt werden. Die Mehrheit (79 Prozent) bewertet diese Werbeform als „mittelmäßig“ oder „schlecht“. Bei Älteren (55 Jahre und älter) ist der Anteil mit 86 Prozent besonders hoch. Am ehesten kann eine nach dem Video platzierte Werbung bei den Befragten punkten: 14 Prozent bewerten diese als „ausgezeichnet“ bzw. „sehr gut“. Jüngere (18 bis 24 Jahre) beurteilen dabei grundsätzlich Werbearten abseits des Videofensters besser als ältere Nutzer.

Quelle: www.absatzwirtschaft.de